Persönliche oder anonyme Beratung

Trau Dich! Du hast das Recht dir Hilfe zu holen!

Kinderrechte-Medien-Workshop „Du hast Rechte – offline und online!“

Gemeinsam mit dem Medientrainer Simon Mayr haben wir einen Workshop für Kinder der 3. und 4. Klassen entwickelt. Ziel ist es, Kinderrechte kindgerecht zu vermitteln und gleichzeitig die Medienkompetenz von Grundschulkindern zu stärken.

Unter dem Motto „Du hast Rechte – offline und online!“ Erfahrene Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren, dass ihre Rechte nicht nur im Alltag, sondern auch in der digitalen Welt gelten – etwa beim Chatten, Spielen, Posten oder Videoschauen.

Im Mittelpunkt stehen:

  • das Recht auf Schutz und körperliche Unversehrtheit – auch online
  • ein respektvoller, grenzachtender Umgang in Chats, Spielen und sozialen Medien
  • der Schutz der Privatsphäre und des eigenen Bildes
  • Kritisches Denken gegenüber Inhalten im Internet
  • das Wissen um Vertrauenspersonen und Hilfsangebote wie die „Nummer gegen Kummer“

Der Workshop ist als präventives Angebot konzipiert und stärkt Kinder darin, Grenzen zu setzen, Hilfe einzufordern und ihre Rechte selbstbewusst wahrzunehmen.

Zum Konzept gehört immer ein begleitender Elternabend , bei dem Eltern Einblick in Inhalte und Ziele des Workshops erhalten und konkrete Anregungen für eine unterstützende Begleitung im digitalen Alltag ihrer Kinder bekommen. Zusätzlich kann eine separate Schulung für Lehrkräfte durchgeführt werden, der an die Themen der Kinder anknüpft und praxisnahe Impulse für Unterricht und Schulalltag bietet.

Etwa eine Woche nach dem Workshop haben die Kinder die Möglichkeit, eine Sprechstunde mit Simon Mayr wahrzunehmen. In diesem geschützten Rahmen können sie individuelle Fragen stellen – zum Beispiel zu bestimmten Spielen, Apps oder ihrer Handynutzung – und gemeinsam besprechen, wie sie Medien sicher, selbstbestimmt und im Sinne ihrer Rechte nutzen können.

Bei Interesse meldet euch gerne direkt bei Simon: simon@yooleo.de

www.medientraining-schule.de

Ausbildung zur ehrenamtlichen Beratung am Kinder- und Jugendtelefon oder Elterntelefon

Worum es geht

Der Kinderschutzbund Ortsverband Münster bildet ehrenamtliche Beraterinnen und Berater für das Kinder- und Jugendtelefon sowie das Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ aus. In anonymen und vertraulichen Gesprächen hören sie Kindern, Jugendlichen und Eltern zu, die sich in belastenden Situationen oder mit Sorgen und Fragen an das kostenlose Angebot wenden.

Inhalte der Ausbildung

Die einjährige Ausbildung vermittelt eine fundierte Grundlage in Gesprächsführung und Telefonberatung mit vielen praktischen Übungen und Selbsterfahrungsanteilen unter fachlich qualifizierter Leitung und begleitender Supervision. Optional besteht die Möglichkeit, sich zusätzlich zur Chatberaterin bzw. zum Chatberater auszubilden und sich so auch in der Online-Beratung zu engagieren

Rahmenbedingungen und Teilnahme

Die Ausbildungsgruppe umfasst in der Regel 12 bis 15 Teilnehmende mit unterschiedlichen Lebenshintergründen, etwa Studierende, Berufstätige oder Eltern. Die erfolgreiche Teilnahme wird vom Kinderschutzbund Münster zertifiziert.

Kosten und Termine

Für die gesamte Ausbildung fällt ein Eigenanteil von 250 Euro an, für BAFöG-Empfängerinnen und -Empfänger reduziert sich der Betrag auf 150 Euro; zusätzlich ist eine Mitgliedschaft im Kinderschutzbund Münster e.V. erforderlich. Der 2. Infoabend findet am 3. Februar 2026 um 18:30 Uhr statt. Der Ausbildungsstart ist am 14. April 2026 mit einem wöchentlichen Abendtermin ab November und fünf Samstagen, bevor die Hospitationsdienste am Telefon beginnen.

Interesse und Bewerbung

Gesucht werden Menschen, die motiviert sind, Kindern, Jugendlichen und Eltern mit offenem Ohr, Empathie und Verlässlichkeit zur Seite zu stehen und eigene Erfahrungen reflektieren möchten. Bewerbungen mit einer kurzen Darstellung der Motivation, Erwartungen, persönlichen Interessen und einem Lebenslauf gehen per Mail an nummergegenkummer@kinderschutzbund-muenster.de; für Rückfragen steht unser Koordinator Josef Wies unter koordination-et-kjt@kinderschutzbund-muenster.de zur Verfügung.

Ein kleiner Jahresrückblick

Da war einiges los bei uns in diesem Jahr.

Vom Kinderflohmarkt im Jovel, über die Familientreffs am Dom bis hin zum großen Kinderrechtefest im Südpark, um nur ein paar Highlights zu nennen.

Wir freuen uns sehr, so viele Kinder und Familien getroffen zu haben und die Kinderrechte hoffentlich damit bekannter gemacht zu haben, hier bei uns in Münster.

Aber schaut selbst…

Wir sind gespannt auf das kommende Jahr und haben schon einiges geplant.

Firmenmitgliedschaft: Jetzt für Unternehmen möglich!

Der Kinderschutzbund Münster e.V. freut sich, ab sofort auch Firmen als Mitglieder willkommen zu heißen. Mit einem Jahresbeitrag ab 500 Euro unterstützen Sie unsere Angebote wie die Fachberatungsstelle KiM, den Autokindersitzverleih oder Zeitgeschenke für Kinder.

Ihre Mitgliedschaft zeigt: Ihr Unternehmen engagiert sich ernsthaft für den Schutz und das Wohl von Kindern und stärkt damit das soziale Miteinander in unserer Stadt. Die Beiträge sind steuerlich absetzbar und helfen uns, nachhaltig wirksam zu sein.

Der Weg ist ganz einfach: Formular ausfüllen und per E-Mail an info@kinderschutzbund-muenster.de oder postalisch an Berliner Platz 33, 48143 Münster senden. Für Fragen stehen wir jederzeit gern bereit.

Stadtweite Sticker-Kampagne „Alles zu viel – Melde dich!“ 

Über 50 Schulen, Jugendeinrichtungen und Vereine beteiligen sich bereits an der Aktion, indem sie die Sticker an Orten anbringen, die von Kindern und Jugendlichen häufig frequentiert werden, wie z.B. Eingangstüren, Umkleidekabinen oder Toiletten. Jeder Sticker enthält zudem einen QR-Code, der direkt zur Website des Kinderschutzbundes Münster führt. Hier erhalten die jungen Menschen weitere Informationen über die „Nummer gegen Kummer“.

„AUS DIR WIRD NIE WAS! HÖR AUF ZU HEULEN! NICHT DU SCHON WIEDER!“

Wir alle haben eine recht klare Vorstellung davon, was körperliche Gewalt ist. Ein Kind mit dem Stock zu verprügeln, war zu früheren Zeiten üblich, heute ist das für uns unvorstellbar. Für die oben genannte Aussagen und für psychische Gewalt gibt es allerdings kaum ein Bewusstsein. Dabei sind herabwürdigende Erziehungshandlungen, demütigende Äußerungen und Anschreien auch Gewalthandlungen gegen Kinder mit massiven Langzeitfolgen. Der Kinderschutzbund möchte über die Folgen und Alternativen emotionaler Gewalt aufklären und startete deshalb am Weltkindertag offiziell seine Kampagne:

Gewalt ist mehr, als Du denkst

„Seelische Verletzungen gehören leider für viele Kinder zum Alltag, sei es im Elternhaus, aber auch in Kita oder Schule. Gewalt schafft aber keine Einsicht bei Kindern, sondern demonstriert, wer der Stärkere ist“, so Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbunds.

Emotionale Gewalt gegen Kinder – Was ist das?

Was ist emotionale Gewalt? Was sind ihre Folgen? Warum ist es so wichtig, über emotionale Gewalt zu sprechen? Über diese Fragen spricht Professorin Sabine Andresen, Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes, mit der Journalistin Kerstin Dausend. Der kurze Erklärfilm möchte eine Möglichkeit zur Reflektion und Anlass zum Austausch bieten. Unter folgendem YouTube Link ist das Video abrufbar: Gewalt ist mehr, als Du denkst – YouTube

Wir wünschen Ihnen und Euch einen gesunden und erfolgreichen Start in ein neues Kinderrechtejahr!

Kinderschutzbund Münster unterstützen

Wir freuen uns über jede Unterstützung und bieten verschiedene Möglichkeiten, Teil des Kinderschutzbundes in Münster zu sein.

 

Vielen Dank

Ihre Spende hilft!

Wir freuen uns über Ihre Hilfe.

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